Wann kann dir Mindful Running besonders helfen?
Laufen kann so viel mehr sein als ein reines Training. Mindful Running hilft dabei, bewusster mit sich selbst umzugehen – vor allem in Phasen, in denen Druck oder Stress das Laufen dominieren. Hier sind einige Situationen, in denen achtsames Laufen besonders wertvoll sein kann.
1. Wenn du zum Übertraining neigst
Bist du jemand, der oft zu viel trainiert, weil „mehr“ immer besser klingt? Mindful Running hilft dir, Signale deines Körpers früher zu erkennen. Statt blind weiterzumachen, kannst du dich bewusst fragen: Wie fühlt sich mein Körper heute an? Bin ich müde oder voller Energie? So lernst du, dein Lauftraining besser an deine aktuellen Bedürfnisse anzupassen, anstatt dich in einem ständigen Leistungsdruck zu verlieren.
2. Wenn du den Spaß am Laufen verlierst
Manchmal wird Laufen zur Pflicht – eine Einheit nach der anderen, ohne echte Freude. Achtsames Laufen bringt dich zurück zum Kern: Warum läufst du eigentlich? Es hilft, den
Moment zu genießen, anstatt nur Kilometer abzuhaken. Probier’s aus: Lass die Uhr zu Hause (oder deck sie ab), wähle eine neue Route oder fokussiere dich einfach auf dein Umfeld, statt auf deine
Pace.
Geheimtipp: Wenn du deine HF mit Brustgurt erfasst, dann pack doch einfach deine Uhr in die Tasche - alle Werte stehen dir nach dem Lauf wie immer zur Verfügung.
3. Wenn du unter Stress stehst
Hoher Stresspegel? Dann kann achtsames Laufen helfen, den Kopf freizubekommen. Statt beim Lauftraining über To-Do-Listen nachzudenken, kannst du deine Aufmerksamkeit bewusst auf deine Atmung, deinen Schritt oder die Geräusche um dich herum lenken. Das reduziert Stresshormone und hilft, gedanklich abzuschalten.
4. Wenn du dich vergleichst und unter Druck setzt
„Die anderen sind schneller, fitter, besser…“ – solche Gedanken kennen viele. Mindful Running unterstützt dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden und den Fokus auf dich selbst zu richten. Nicht jeder Lauf muss eine Bestzeit sein, und das Vergleichen bringt oft mehr Frust als Motivation. Sei einfach im Moment und erlebe das Laufen ohne Leistungsdruck. Mindful running kennt keine Pace! Mindful running kennt lediglich die Dauer der Bewegung. Es ist völlig bums, ob du 10km oder 4km in der Zeit zurücklegst.
5. Wenn dein Körper oder deine Motivation nach einer Pause ruft
Jeder hat mal Phasen, in denen die Laufmotivation im Keller ist. Manchmal ist das ein Zeichen, dass du eine Pause brauchst – und genau hier kann Mindful Running eine sanfte Brücke sein. Statt das Lauftraining ganz auszusetzen, kannst du langsamer, bewusster und ohne Ziel laufen. Einfach nur, um dich zu bewegen, ohne Druck.
Fazit: Achtsamkeit statt Druck
Mindful Running kann ein Gamechanger sein – besonders in Momenten, in denen Lauftraining, Druck oder Stress das Laufen überlagern. Es bringt dich zurück ins Hier und Jetzt und hilft dir, wieder mehr Freude am achtsamen Laufen zu finden. Also, vielleicht ist es genau jetzt an der Zeit, den Druck rauszunehmen und bewusster zu laufen!
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